Religiöse Gefühle?
Pah!!
Wie man zuletzt den Medien entnehmen konnte, lehnen selbst bekenntnislose Menschen die Verspottung einer Religion bzw. Satire über religiöse Inhalte mit absoluter Mehrheit ab: "So was darf man nicht tun..." Darf man eben schon, ja, muss man sogar! Denn "…die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik." (Karl Marx)
Es ist schon bemerkenswert, hat eben doch kaum ein Atheist begriffen, was Anhänger der monotheistischen Religionen da eigentlich erhoffen, wenn sie sagen: "Dein Reich komme..."
Das alles muss ein nichtreligiöser Mensch aushalten, wenn er sich mit den Inhalten der Religion beschäftigt hat (und dass er das muss, dafür sorgen mehr oder weniger staatlicherseits verordnete Einrichtungen wie Religionsunterricht). Das muss wie selbstverständlich als respektabel und toll angesehen werden, ja, darf keinesfalls kritisiert, herabgewuerdigt oder gar verspottet werden. Ja wo bleiben da die areligiösen Gefühle der glaubensfreien Menschen? Wie selbstverständlich haben sie diese Herabwürdigungen klaglos zu ertragen. Kein Politiker und kein Journalist ergreift hier Position. Eigentlich sollte man gegen eine so menschenverachtende Doktrin wie den christlichen Höllen-Endgerichtsglauben Klage einreichen!!! Man stelle sich eigentlich wirklich mal vor, Atheisten hätten irgendeine "Zukunftshoffnung" die sie jede Woche in Versammlungen beschwören würden in der es um die Errichtung eines religionsfreien Staates ginge samt Tötung aller gläubigen Menschen in einem gewaltigen Endzeit-Massaker, man stelle sich das Ganze wirklich mal umgedreht vor - nichts anderes ist ja das christliche Gottesreich; wie selbstverständlich die Allgemeinheit eigentlich doch wirklich die Inhalte der Religionen völlig akzeptiert und gutheißt, unfassbar...
(Stephan Behrend und H.F.)
Der brennende Ofen in Ewigkeit für "Gottlose", das darf postuliert werden, die (Zukunfts-)Offenbarung in der die Ungläubigen Menschen so sehr gequält werden das sie den Tod suchen werden (wobei sie ihn natürlich nicht finden dürfen, laut göttlichem Heilsplan sollen sie ja ordentlich leiden bevor es in den Feuerofen geht...) gilt immer noch als völlig akzeptierter Teil der heiligen Schrift, ja gar als "hoffnungsvolle Zukunftsprophetie auf die der gläubige Christ in vollem Vertrauen auf Gott bauen kann".
Ziel des christlichen (aber eben leicht abgewandelt auch islamischen) Glaubens, der Hoffnungen der gläubigen Menschen ist immer noch die Errichtung des Gottesreiches von ihresgleichen, samt Selektion von nicht- oder andersgläubigen Menschen ins ewige Auschwitz. Jeden Sonntag aufs neue, tausendfach: "Dein Reich komme...". Das heisst nichts anderes als: Die in der Offenbarung geschilderte Apokalypse samt Vernichtung der Welt und samt Endgericht und Schlachtung der Gottlosen werde Wirklichkeit.
In einem Kommentar in der Tageszeitung Nürnberger Nachrichten stellt Redakteur Jungkunz die Frage: „Was ist sozial?“ und betitelt anschließend die neue „Linkspartei“ als „Lobby der Besitzstandswahrer“. Er kommt zu der Einsicht: „Die Politik der „Linkspartei“ ist alles andere als sozial.“
Wir haben in Deutschland „ungeschönt“ etwa neun Millionen Arbeitslose, und die Bürger fragen sich, wie die Parteien die Hoffung der Menschen auf Arbeitsplätze erfüllen wollen. Millionen Jobs müssten geschaffen werden. Und das bei zügelloser „Globalisierung“ mit weltweiter Öffnung der Märkte und unbeschränktem Wettbewerb. Längst beherrschen die Multis und Finanzmärkte die nationalen Regierungen und nehmen ihnen die Macht, die eigene Volkswirtschaft zu steuern und die Bürger zu schützen.
Der deutsche Staat, der seinen Bürgern ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz garantierte und eine berechenbare Zukunft bot, ist nur noch ein geographischer Begriff. Schutzlos werden die Menschen den großen sozialen Risiken ausgeliefert mit ständiger Sorge, nicht nur arbeitslos, sondern damit auch ausgeschlossen, für die Gesellschaft überflüssig zu werden. Vielleicht dämmert den Großen unserer Politik allmählich die Einsicht, dass die Ideologie der freien Märkte und die Machtstrukturen der Multis und Banken mit einem hemmungslosen Kapitalismus den Niedergang einer einst blühenden Wirtschaft herbeiführen werden? Aber offenkundig nehmen sie das billigend in Kauf, wenn sie zuallererst ihre eigenen Taschen füllen.
Jungkunz` Frage also, was sozial ist, will ich hier gar nicht beantworten. Nicht sozial aber ist meines Erachtens, wenn zahlreiche Politiker seit Jahrzehnten Schmiergelder entgegennehmen und gleichzeitig dem Wahlvolk Enthaltsamkeit predigen. Unsozial ist, wenn vom Volk gewählte Abgeordnete ihren Strom zum halben Preis oder gar gratis beziehen oder auf Konzerngehaltslisten stehen, obwohl sie nachweislich keine Tätigkeit geleistet haben. Werden Politiker beim „Mogeln“ ertappt, treten sie allenfalls zurück – und lehnen sich zurück: mit satten, unsozialen Pensionen, die der deutsche Steuerzahler berappt.
Besuche exklusiver Nachtclubs, Amigo-Luxusreisen, Abrechnung nach Eigenbelegen in Millionenhöhe und andere verdeckte Vergünstigungen/ Verfilzungen sind in der bundesdeutschen Oligarchie keine seltene Form der Bestechung. Und nach Einschätzung des Wirtschaftsrechtlers Theodor Baums sind die Korruptionsaffären bei VW, BMW oder Infineon nur „die Spitze des Eisbergs“ (Nürnberger Nachrichten vom 01.08.2005). Dagegen haben Familien heute oft eine Doppelbelastung durch Arbeit, indem beide Eltern berufstätig sein müssen (NN vom 02.08..2005). Wiederum die Steuerzahler – nicht die Konzerne – bringen die Mittel für die Institutionen der Nachmittagsbetreuungen von Kindern auf. Von Almosen wie den € 345,- pro Monat für Hartz IV-Bedürftige ganz zu schweigen.
Rund 25 Jahre schwarz-gelbe und rot-grüne Politik hat dem Wähler eines gezeigt: Wahlkampf-Beschiss ohne Ende! Die Leute sind es Leid, sich weiter von abgedroschenen Wahlkampfphrasen der etablierten Parteien vorgenannter Couleur einlullen zu lassen, wohl in dem Wissen, dass nach der Wahl vor der Wahl ist! Nichts wird sich ändern – doch: Der Masse der Arbeiter geht es weiter an den Geldbeutel.
Wenn Redakteur Jungkunz nicht weiß, wie die neue Linkspartei ihre Wahlversprechen finanzieren will, sollte er doch mal einen Blick in die „Süddeutsche“ vom 14.07.2005 werfen: „Nach der FDP haben die Sozialisten das umfassendste Steuerkonzept vorgelegt“! Höhere Einkommensteuern auf Spitzenverdienste haben mit der Flucht von Konzernkapital ins Ausland wenig zu tun; das geschieht relativ unabhängig davon. Als richtig wurde deshalb von den Sozialisten erkannt, dass Gehälter nicht erst ab € 500.000 per anno höher besteuert werden müssen, um den Staat mit Steuereinnahmen liquide zu halten. Wer überproportional gut verdient soll in einem sozialen Staat auch für sozial Schwächere in höherem Maße einstehen müssen. Man nennt dies Solidargemeinschaft.
Natürlich geht es den Linken darum, Besitzstand zu wahren. Aber nicht wie Jungkunz lamentiert, sondern jenen Besitzstand, den sich (nicht nur) sozialdemokratische und sozialistische Frauen und Männer seit etwas mehr als hundert Jahren hart erkämpft haben. Sie haben der Fratze des puren und menschenverachtenden Kapitalismus` (und Faschismus`) getrotzt und ihr Engagement für mehr soziale Wärme oft mit viel Entbehrungen und auch dem Leben bezahlt. Und zwar für Errungenschaften, die in einer unheilvollen Allianz von Politikern und Konzernchefs heute wieder auf dem Altar des globalen Kapitals zur Disposition gebracht werden. (H.F.)
Quellen:
Sein persönliches Resümee verwundert nicht, nachdem man sich in der Redaktion o.g. Tageszeitung einige Jahr kategorisch geweigert hat, überhaupt über Veranstaltungen der PDS zu berichten. Das Vokabular dieser angeblich so seriösen Tageszeitung über Politiker von WASG und PDS (insbesondere Gysi und Lafontaine): Hassprediger, Populisten, sie schwadronieren und wettern, sie führen Attacken, die WASG bessert Image von PDS auf, die Alpha-Tiere Gysi und Lafontaine spielen die Rolle der Rächer, es ist ein Schmierenstück, das sie aufführen, etcpp.
Für unsere Volkswirtschaft ist ein ausblutender Prozess im Gange, der unseren Lebensstandard weiter nach unten hin an ärmere Länder anpassen wird. Massenarbeitslosigkeit, massiver Stellenabbau, Produktionsverlagerungen ins Ausland, Lohneinbußen, Abbau von Sozialleistungen, Zuwanderung von Billigarbeitskräften, Arbeitsplatzvernichtung durch Fusionen, spekulative Auslandsfonds die Volksvermögen aufkaufen, Betriebe plündern und platt machen. Und die wachsende Staatsverschuldung. Das sind die bedrückenden Folgen der zuviel gepriesenen Globalisierung, die nicht nur in unserer Volkswirtschaft so furchtbare Schäden anrichtet.
Unsozial ist weiterhin, wenn sich Vorstandvorsitzende und Aufsichtsräte ihre Gehälter kontinuierlich selbst und meist zweistellig erhöhen und dem Mann am Band kaum einen Inflationsausgleich zugestehen. Unsozial ist, wenn ein Konzernchef sich Gedanken darüber macht, ob er einen Privatjet, eine dritte Motorjacht oder eine vierte Luxuskarosse bestellen soll, während der Familienvater im gleichen Betrieb mit seinem mickrigen Arbeitergehalt kaum seine Familie mit drei Kindern ernähren kann; was vor 25 Jahren kein Problem darstellte.
Noch was zur sozialen Verantwortung der Multis: In der Stadt Nürnberg finden etwa 85 Prozent der Hauptschulabgänger keinen Ausbildungsplatz! Vor 30 Jahren bildete z.B. die Siemens AG in Nürnberg rund 600 Lehrlinge aus. Jetzt nur noch etwa 30!
Und aus diesem Wissen und Verständnis heraus ist es durchaus legitim, mit der von vielen Politikern (etablierter Parteien) polemisierend kritisierten und des Populismus geziehenen neuen Linkspartei zu sympathisieren. Apropos Populist: Welcher Politiker wäre keiner?
Daraus ableitend ließe sich nun auch viel über die so genannte Ellbogenmentalität und dem (angeblichen) Verlust ethischer Werte in dieser zunehmend rein kapitalistisch orientierten Gesellschaft ausführen!
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=373928&kat=3
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m3/deutschland/artikel/800/56744
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=374693&kat=5
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,366805,00.html
http://www.sueddeutsche.de/,wirm1/wirtschaft/artikel/390/58332
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=378121&kat=5
Im Zusammenhang mit der gesetzlichen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch glaubt der Theologe und Landesbischof Friedrich: „Gott allein schenkt Leben und darf es beenden“ (siehe unten stehenden Link zum betreffenden Artikel in den „Nürnberger Nachrichten“ vom 17. Mai 2005).
Nein, man muss keinesfalls ein „Abtreibungsbefürworter“ sein, wenn man sich für die Entkriminalisierung und die Entscheidungsfreiheit von Frauen einsetzt. Im Gegenteil, wünschenswert wäre, dass die gesellschaftlichen Bedingungen so wären, dass es möglichst keine Schwangerschaftsabbrüche gäbe. Von all den Fragen, die durch die moderne pränatale Medizin aufgeworfen werden, ist die nach dem moralischen Status der Embryonen wohl die umstrittenste.
Im Empfinden der betroffenen Frau kann eine Schwangerschaft im einen Fall beglückende Erfüllung sein, im anderen eine gewaltsame Invasion des eigenen Körpers bedeuten. Je nachdem, was für eine Beziehung eine Frau zu ihrer Schwangerschaft hat, wird sie persönlich den Embryo in ihrer Phantasie bereits als das Kind sehen, das sie sich wünscht oder als Fremdkörper, den sie so rasch als möglich wieder abstoßen möchte. Frauen – und nicht Priestern – steht deshalb ein unveräußerliches Recht zu, selbst zu entscheiden, ob sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben ein Kind bekommen möchten oder nicht. Frauen müssen daher auch frei und in eigener Verantwortung über den Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft entscheiden können. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, wurden zuletzt ca. 97 % aller gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche nach der Beratungsregelung vorgenommen. Dadurch wird evident, dass die Majorität der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen hat, auch detailliert über die medizinischen, ethischen und persönlichen Faktoren im Beratungsgespräch aufgeklärt wurde. Doch wo sollte man ethische oder medizinische Grenzen setzen?
Es ist nichts einzuwenden, wenn religiöse und tief gläubige Menschen aus Glaubensgründen einen Schwangerschaftsabbruch nicht vornehmen. Gläubige sollten aber auch die staatlichen Regelungen, sprich die säkulare Gesetzgebung tolerieren. Der Staat ist nämlich Heimstatt aller Bürger. (H.F.)
[Quellen:
Wer dies meint, übersieht gerne, dass Friedrichs Gott mehr als 90.000 Kinder und Erwachsene täglich an Krankheit und Hunger jämmerlich sterben lässt. 37 Prozent aller Neugeborenen (mehr als zehn Mio. per anno) erreichen nicht mal das fünfte Lebensjahr (siehe Link unten). Ist nicht das der eigentliche, von Friedrich gepredigte „Skandal“, dass sein Gott diese kleinen Menschenleben so frühzeitig und ganz ohne evidenten Grund beendet? Von Naturkatastrophen wie in Indonesien Anfang diesen Jahres ganz zu schweigen. Nach Friedrichs Ausführungen „beendete“ sein Gott dort einige hunderttausend „Leben“ auf grausamste Art und Weise. Über die (göttlichen) Ursachen fabulieren noch heute die Kleriker dieser Welt!
So wie wir schon seit langem den Hirntod als das Ende einer Person betrachten, sollten wir das Hirnleben als den Beginn einer Person betrachten (ich verweise hierbei explizit auf die Personendefinition des Wissenschaftlers und Philosophen Peter Singer/Melbourne, Australien).
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=341329&kat=27
http://www.toppharm.ch/news/hintergrund/3188/3237]
Der Nazarener und Judas, sein bester Freund.
Judas ist der innigste Freund von Jesus und wahrlich kein Verräter. Im Gegenteil. Jesus bittet, ja fleht seinen Gefährten Judas an, das Schreckliche zu tun, das er umgekehrt selbst nie tun hätte können: Ihn zu verraten und die römischen Soldaten in den Garten Gethsemane zu führen, damit die Prophezeihung der Kreuzigung auch wirklich erfüllt werde.
Auch wenn für meinen Geschmack manchmal etwas zu viel Blut fließt: Es ist kein Gewalt- oder Horrorfilom, kein Spaßfilm, kein Slapstick, kein Comic, keine Verletzung religiöser Gefühle. Eher eine Variation des jesuanischen Lebens, wie sie auch gut hätte sein können. Wer allerdings die offiziellen biblischen Inhalte als die unabänderbare "absolute Wahrheit" verinnerlicht hat, wird diesem anspruchsvollen Film schwerlich seine tiefen philosophischen Aussagen abgewinnen können. Muss zum Beispiel die Menschheit erlöst werden? Oder: Wie könnte Lebensglück aussehen?
Dieses ausgezeichnete Filmwerk hebt sich wohltuend von der Masse der zu diesem Thema gemachten - und teils streng bibeltreuen oder naiven oder blutgetränkten - Verfilmungen ab.
Ursprünglich erhält Judas von den Zeloten den Auftrag, Jesus zu töten. Doch Judas entwickelt sich zunehmend zu einer der größten Stützen des angeblichen Messias`. Dieser jedoch ist sich oft gar nicht so sicher, auch derselbige zu sein. Wiederholt plagen Zweifel und Furcht den Nazarener, der als Zimmermann für die Römer Kreuzbalken anfertigt, bevor er sich zu anderem berufen fühlt. Der Höhepunkt des Filmes beginnt erst richtig in der Mitte des Werkes; mit der Kreuzigung. Nur soviel sei gesagt: Jesus muss nicht sterben - er kann sich noch am Kreuz entscheiden. Diese Entscheidung - und die daraus resultierenden Folgen - sind das zentrale Thema des nachfolgenden Filmabschnittes. Die wirklich verblüffende Wendung kommt dennoch erst zum dramatischen Filmende. Ein geniales Drehbuch.
Jesus ist hier kein transzendent anmutender Überflieger, der strax die religiösen Menschenmassen begeistert, sondern vielmehr jener einfache Mensch, der er historisch wahrscheinlich war.
Prädikat: "Empfehlenswert!" (H.F.)
Nicht erst seit PISA und anderen Untersuchungen zeigen sich die Schwächen der deutschen Schulpolitik. Die bisherige Form der „staatlichen Schulpädagogik“ kann kaum noch eine langfristige sein. Man braucht aber nicht unbedingt nach Skandinavien und dessen erfolgreichen Schulsysteme zu gucken, um den Aufbruch zu erkennen, den deutsche Schulen nötig haben.
Allen Schulen gemeinsam ist, dass sie so genannte Ganztagesschulen sind. Gemeinsam ist ihnen auch das große Engagement der Lehrkräfte (Lehrer die lernen) und der Eltern. In fast allen Schulen sind die Gruppen jahrgangsübergreifend – Jüngere lernen von Älteren und umgekehrt. Dennoch findet jede Schule eine eigene Antwort auf die Frage nach neuen pädagogischen Wegen. Erstaunlich ist auch die Integrationsfähigkeit dieser Schulen für behinderte Kinder, die voll am Schulleben beteiligt sind. Diese Schulen sind nicht nur reine Wissensvermittlungsanstalten, sondern fast familiäre Einrichtungen in denen Kinder respektiert werden und sich wohl fühlen. Die Verschiedenheit der Kinder wird anerkannt und Gemeinschaft wird kultiviert. Kompetenz wird vermittelt und Ideen können gedeihen. Man nimmt sich Zeit. Das fördert nicht zuletzt die Leistungsbereitschaft. Die Schüler an diesen Schulen sind begeistert, sie sind begierig nach Wissen und gelebter Gemeinschaft. Verantwortung für sich und für andere übernehmen sind hier nicht nur leere Worthülsen.
Im Mittelpunkt dieser Pädagogik stehen das Kind und dessen Einmaligkeit. „Jedes Kind ist für sich einmalig und existiert nicht noch mal auf der Welt. Da kann ich doch nicht morgens einen Einheitsbrei über die Kinder gießen“. (Alfred Hinz, Rektor der Bodensee-Schule St. Martin in Friedrichshafen). Hinz warnt davor, eine Ganztagesschule so aufzubauen, dass sie lediglich eine verlängerte Halbtagesschule ist – „bloß die Finger davon lassen“.
"Kinder dürfen nicht beschämt werden, das ist ganz wichtig. Das als Lehrer zu lernen ist schon mal ein wichtiger Schritt, denn wir haben sehr viel Macht und wir können Schüler auf leichte Art und Weise beschämen, ohne dass uns daraus ein Nachteil erwächst". "Wir müssen erst mal eine respektvolle Lernumgebung schaffen, sonst können sie gar nichts lernen". (Schulleiterin Ulrike Kegler, Montessori-Schule Potsdam).
Ergänzt wird der Film durch interessante Interviews engagierter Pädagogen, Eltern, Schüler und Wissenschaftler.
Eigentlich möchte man da selbst wieder gerne Kind sein und an solchen Schulprojekten teilhaben. (H.F.)
Das „Archiv der Zukunft“ ist eine Initiative von Reinhard Kahl und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
Mehr Info unter:
Filmemacher Reinhard Kahl lässt den Zuschauer von "Treibhäuser der Zukunft" in einer fantastischen und hervorragenden - und wohl einmaligen - Dokumentation erleben, wie es Schulen in Deutschland gelingt, zu besonderen Lebensorten zu werden. Gezeigt wird das Leben, Arbeiten und Lernen an verschiedenen Schulen in der BRD - u.a. der Jenaplanschule in Jena, der Bodensee-Schule, der Max-Brauer-Schule in Hamburg, der Schule Borchshöhe in Bremen, der Montessori-Gesamtschule in Potsdam.
Was Reinhard Kahl in jahrelangen Recherchen und während seiner Bildungs-Reise quer durch Deutschland über Schulen hier und heute herausgefunden hat, ist in 115 spannenden Minuten verpackt.
http://www.archiv-der-zukunft.de
http://www.zeit.de/2003/20/C-Potsdam
http://www.potsdam-montessori.de
http://www.jenaplan.org
http://www.jenaplan-schule-jena.de
http://www.bodensee-schule.de
http://www.hh.shuttle.de/hh/mbs
http://www.ganztagsschulen.org/208.php
http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/reformpaedagogik/index.xml
Nürnberg - die Stadt der Reichsparteitage.
Für 2005 hat man sich in Nürnberg gute Vorsätze gesteckt – aber irgendetwas fehlt…
Es „müsse an die Ursachen erinnert werden“, meint der Nürnberger Oberbürgermeister Maly. „Nun kommen die Erinnerungen wieder hoch…“, meint der evangelische Stadtdekan Michael Bammessel (Nürnberg).
Anbei und zur Auffrischung so mancher klerikaler Gedächtnislücken ein geraffter historischer Diskurs in exemplarischer Zitat-Form einiger ehemaliger Zeitgenossen der Nazi-Diktatur zur Haltung der Kirche, des Klerus und des Papstes. Gedenk- und Informationsstätten - zur Thematik des menschenverachtenden Faschismus - die nicht auf die Problematik aller geistigen Brandstifter während der Judenverfolgungen unter Adolf Hitler eingehen, respektive diese aufzeigen, haben ihre Ziele verfehlt. Leider findet man davon ebenso nichts im "Dokumentationszentrum am Reichsparteitagsgelände“:
„Es gibt nur wenige Männer...und zu diesen großen Männern gehört unstreitig der Mann, der heute seinen 52. Geburtstag feiert - Adolf Hitler -. Am heutigen Tag versprechen wir ihm, daß wir alle Kräfte zur Verfügung stellen, damit unser Volk den Platz in der Welt gewinnt, der ihm gebührt. (katholische Kirchenzeitung der Erzdiözese Köln 20.4.1941)
Zu Polen: "In dieser entscheidenden Stunde ermutigen und ermahnen wir unsere katholischen Soldaten aus Gehorsam zum Führer (!), ihre Pflicht zu tun und bereit zu sein, ihre ganze Person zu opfern." Gemeinsames Wort der deutschen Bischöfe, Martinusblatt, 17. September 1939 (am 01.09.1939 war Hitlers Überfall auf Polen). "Nach der Niederlage Polens feierten die Bischofszeitungen begeistert den Sieg, sprachen von gerechter Verteilung des notwendigen Lebensraumes (siehe auch Abessinienkrieg), vom Recht des deutschen Volkes auf Freiheit, von einem heiligen Kampf, ermahnten jedermann, aus religiöser Überzeugung Hitlers Heeren beizustehen etc., der Episkopat ließ sieben Tage hintereinander zwischen 12 und 13 Uhr von allen Kirchen ein Festgeläut erschallen, ja Kardinal Faulhaber zelebrierte, nach dem missglückten Hitler-Attentat am 8. November, in der Münchner Frauenkirche einen feierlichen Dankgottesdienst und beglückwünschte mit sämtlichen bayerischen Bischöfen Hitler zu seiner Errettung." - "Auch der Päpstliche Nuntius überbrachte außer der Anteilnahme des diplomatischen Korps die persönlichen Glückwünsche von Pius XII. [1939-1958] zur wunderbaren Errettung des Führers in München". (1)
Zu Italien: "... mit ihrem Blute die treue Pflichterfüllung zu besiegeln". Aufruf der vatikanischen Jesuitenzeitschrift >Civiltà Cattolica< an alle Italiener beim Kriegseintritt Italiens. (2)
Zum Angriff auf England: "Die englischen Plutokraten...denken nicht an den göttlichen Erlöser Jesus Christus, wenn sie vom Christentum sprechen...[ ]. Hört mir also auf mit dem englischen Christentum, es hat nichts mit dem göttlichen Heiland zu tun! Und so geschieht ihm recht, was ihm jetzt geschieht". "Katholisches Kirchenblatt für das nördliche Münsterland" mit Billigung des "Löwen von Münster", des Bischofs Graf Galen. (3)
Zu Rußland: "Wir haben immer wieder und noch im Hirtenbrief des Sommers unsere Gläubigen zu treuer Pflichterfüllung, zu tapferem Ausharren, opferbereitem Arbeiten und Kämpfen im Dienste unseres Volkes in schwerster Kriegszeit eindringlichst aufgerufen. Mit Genugtuung verfolgen wir den Kampf gegen die Macht des Bolschewismus...". Alle deutschen Bischöfe am 10. Dez. 1941. (4)
Zu Kroatien: "Es ist keine Sünde mehr, ein siebenjähriges Kind zu töten, wenn es gegen die Gesetzgebung der [kroatischen und katholischen] Ustaschen verstößt. Obwohl ich das Kleid des Priesters trage, muss ich oft nach dem Maschinengewehr greifen". Der katholische Geistliche Dionis Juricev. - "Alle Serben in möglichst kurzer Zeit zu töten. Das ist unser Programm". Der Franziskanerpater und Zivilgouverneur Simic. (5)
Zu Deutschland: "Wir lehnen jede staatsfeindliche Handlung oder Haltung...strengstens ab". Denkschrift der Fulda-er Bischofskonferenz an Hitler, 1935. "Wir Katholiken wissen uns als Glieder dieses Reiches und erblicken unsere höchste irdische Aufgabe in unserem Dienst am Reich... Um des Gewissen willen dienen wir dem neuen Reich mit allen unseren Kräften, mag kommen, was will...". Karl Adam, 1940(!!!); Startheologe der Nazizeit, Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland und Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels. (6)
Zu den Juden: "Der Papst [Pius XII.] hat sich, obwohl dem Vernehmen nach von verschiedenen Seiten bestürmt, zu keiner demonstrativen Äußerung gegen den Abtransport der Juden aus Rom hinreißen lassen..., hat...auch in dieser heiklen Frage alles getan, um das Verhältnis zu der deutschen Regierung und den in Rom befindlichen deutschen Stellen nicht zu belasten". Brief des deutschen Vatikanbotschafters vom 28.10.1943. (7)
Zu Pius XII.: "Die Kirche Christi geht den Weg, den ihr der göttliche Erlöser vorgezeichnet hat...Sie mischt sich nicht in rein...wirtschaftliche Fragen ein". Pius XII. "Denn an sich, an eignes Vermögen, denkt kein Papst, nein..." - "es kam ihm überhaupt nicht in den Sinn, im Gegenteil, er wußte gar nicht, was er besaß". Pascalina Lehnert; Nonne und Hausdame Pius`XII. Hinterließ dieser Papst doch, ganz privat, als er [1958] starb, 80 (achtzig) Millionen DM in Gold und Valuten. (8)
Zur Wehrmacht: "... daß wir nicht um des guten Lebens, sondern um eines guten Sterbens willen auf der Welt sind". Der stellvertretende Armeebischof Hitlers und spätere Generalvikar der Bundeswehr, Werthmann. (9)
Zur Kirchengeschichte: "Keine Religion hat so viele Menschenopfer gefordert und auf eine so schmähliche Weise hingeschlachtet als diejenige, die sich rühmt, sie für immer abgeschafft zu haben". Der Theologe Bruno Bauer. (10)
“Der Nationalsozialismus ist weder antikirchlich noch antireligiös, sondern im Gegenteil, er steht auf dem Boden eines wirklichen Christentums“. Adolf Hitler
„Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen...Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat...und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst“. Adolf Hitler
„Ich aber brauche...die Katholiken Bayerns ebenso wie die Protestanten Preußens“. Adolf Hitler
„Es ist eine Tatsache, dass niemals eine Verurteilung, niemals eine Exkommunizierung gegen das Regime Hitlers ausgesprochen worden ist, nicht einmal, als dieser und seine Partei in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen umbrachten“. Alighiero Tondi (Jesuit, Professor und stellvertretender Leiter der päpstlichen Gregorianischen Universität).
„Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg“. Papst Pius XII.
(H.F.)
[Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=282231&kat=10
Nürnberg – die Stadt der Rassengesetze.
Nürnberg – die Stadt der Menschenrechte.
Nürnberg – die Stadt mit einem Doku-Zentrum auf dem Reichsparteitagsgelände.
Hitler war ein katholischer Christ. Er wurde nie von der Kirche ausgeschlossen/exkommuniziert (was auch posthum noch möglich wäre). Er hat mit der Kirche ein bis heute gültiges Konkordat abgeschlossen, dass der Kirche große Privilegien bis heute zuschanzt. Hitler wurde von den Christen gewählt, Stichworte „Zentrum“/ Papen.
Zitate 1-10: K. Deschner, Politik der Päpste im 20. Jahrhundert, 1991, 1) Bd.II, S. 83, f, 2) Bd.II, S. 104), 3) Ebd., 4) Bd.II, S. 130, 5) Bd.II, S. 211, 6) Bd.I, S. 459, f., 7) Bd.II, S. 189, 8) Bd.II, S. 291 f., 9) Bd.II, S. 392, 10)]
„Unsern täglichen Witz gib uns heute“ von Achim Frenz ist ein recht satirisches Büchlein. Späße und Witze kommen in der Bibel tatsächlich keine vor, eher Mord und Totschlag. Darauf auf die Mentalität von Gläubigen schließen zu wollen, wäre allerdings vermessen.
Geht es jedoch um provokative künstlerische Darstellungen und Theaterstücke im 21. Jahrhundert in denen ein angeblicher Gott oder Gottessohn nicht nach den Vorstellungen der Christen dargestellt wird, hört der Spaß bei den meisten Gläubigen tatsächlich auf (siehe beispielsweise Internetschweinderl am Kreuz oder das Theaterstück „Corpus Christi“ im Stadttheater Heilbronn [Aufführung unter massiven Polizeischutz] oder "Urbi et Orbi" im Staatstheater Braunschweig). Empörung sowie Androhung des so genannten Gotteslästerungsparagraphen StGB § 166, aber auch die Verteufelung der Theatermacher sind noch die harmloseren Reaktionen; Bomben- und Morddrohungen gehören zu den leider noch weniger erfreulichen Dingen, die sich christliche Fundamentalisten ausdenken. Zitat eines rigorosen christlichen Bekenners: „Wir werden dein Haus abbrennen“.
Mit diesem Hintergrund erscheint den Machern des Münchner Volkstheaters ein Rückzieher tatsächlich ratsam. Dabei wird mit dem aktuell beanstandeten Plakat nur auf das Theaterstück "Fegefeuer in Ingolstadt" von Marieluise Fleißer (1901-1974) hingewiesen, das am 25. Januar 2005 im Münchner Volkstheater Premiere hat. Das Plakat ist zudem lediglich eine fotografische Reproduktion einer Holzskulptur von Martin Kippenberger von 1990. Diese Skulptur wurde im Rahmen der Ausstellung "Grotesk" auch schon im Münchner Haus der Kunst gezeigt. Niemand regte sich auf oder fühlte sich beleidigt. Ein Gott schon gleich gar nicht. Und wer weiß schon heutzutage, dass das Kreuz nicht originär christlichen Ursprungs ist, sondern ein wichtiges mithräisches Symbol war? Wären nunmehr gar die Anhänger des Gottes Mithras die „Beleidigten“?
Ist also der Christengott tatsächlich so hilflos, dass er immer noch inquisitorisch anmutender Gesetzesparagraphen bedarf – und somit staatlicher Hilfe - um sich Ketzern, Häretikern und Andersdenkenden/-gläubigen erwehren zu können? Andererseits sind die Christen bei herabwürdigenden religiösen Darstellungen Anderer, wie z.B. der so genannten Judensau an christlichen (Dom)Kirchen nicht so zimperlich. Das gehört dann halt zur künstlerischen Freiheit (christlicher Werte).
Da können wir dann eigentlich nur froh sein, dass einst ein vermeintlicher Gottessohn an ein Kreuz gehängt und nicht ertränkt wurde. Jede künstlerisch provokative Darstellung eines Aquariums wäre sonst heute Blasphemie. (H.F.)
[Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=9199]
Im Zusammenhang mit der betreffenden Berichterstattung in der Tageszeitung „Nürnberger Nachrichten“ vom 11.12.2004 (Seite 11) über die internen Aufnahmebedingungen der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg (IKG) wird das euphemistische Wort „restriktiv“ für die brutale Rigorosität der Genitalverstümmelung (bei Knaben) verwendet. Einerseits setzen sich gerade religiöse Kreise entschieden für das Lebensrecht und die Unverletzlichkeit des gerade erst befruchteten Lebens ein, andererseits überlässt man neun Monate später das Neugeborene den Beschneidungspraktiken religiös motivierter Täter und gewährt den zu Beschneidenden nicht mal die fundamentalsten Rechte des Grundgesetzes.
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Auch für Kinder gelten die Menschenrechte – und diese Menschenrechte stehen allemal über dem elterlichen Erziehungsrecht oder religiösen Empfindungen der Eltern. Der Gesetzgeber geht doch ebenso gegen prügelnde Eltern vor, obwohl diese sich auch auf religiöse Motive berufen können. Denn die Eltern sind nach den göttlichen Weisungen angehalten, ihren Nachwuchs zu züchtigen (Sprüche 13,24). Ja sogar eine simple Impfung wird vom Staatsanwalt als Körperverletzung geahndet, liegt die Einwilligung des Patienten nicht vor.
Warum sollte man sich dann noch engagieren gegen weibliche Genitalbeschneidung in anderen Ländern, wenn auf bundesdeutschem Boden und unter den Fittichen des Grundgesetzes dergleichen bei neugeborenen Knaben geschieht; ja gar religiösen Gruppierungen, die dieser Praxis frönen auch noch finanzielle Unterstützung des Steuerzahlers zukommt?
Wer solche Kindesmisshandlung betreibt, respektive zulässt und nicht generell auf den Boden des Grundgesetzes und der UN-Charta der Menschenrechte steht, hat jede Legitimation verwirkt, hier als Bürger angesehen zu sein. Das gilt für Mitglieder aller Religionen und Weltanschauungen gleichermaßen. Judentum hin oder NS-Herrschaft her. Aus Verfolgung folgt nicht Narrenfreiheit.
Ach ja, und die Stadt Nürnberg sollte sich mal Gedanken um ihren selbsternannten Titel machen. (H.F.)
Man fragt sich: Haben diese Kleinkinder keine Menschenrechte? Nürnberg, mit dem Titel „Stadt der Menschenrechte“ und im Stadtrat ein Bürger, der diese Rechte mit „seinem“ Verein mit Füßen tritt (Mitglied der IKG)? Warum schaut unser Staat tatenlos zu, wie hier das „elterliche Erziehungsrecht“ über die Menschenrechte und über die Grundrechte gestellt wird? Einwanderer will man auf die deutsche Verfassung schwören lassen, dabei sollte doch erst mal sichergestellt sein, dass die hiesigen Bürger die Grundrechte unseres Staates kennen. Artikel 2 des Deutschen Grundgesetzes (Abs.2) hält unumstößlich fest:
Solange Gläubige im Namen ihres angeblichen Gottes anderen Menschen solche Misshandlungen, Verstümmelungen und Leid antun, solange hat deren Gott als Wertegrundlage in keiner Verfassung was zu suchen.